Eine manuelle Lohn- und Gehaltsabrechnung ist aufgrund der Vielzahl von gesetzlichen Bestimmungen und der dazu erforderlichen ständigen Aktualisierungen nicht mehr denkbar, weil der digitale Wandel zunehmend alle Bereiche in einem Unternehmen erfasst.

Diese Aussage trifft auf auch die Lohnabrechnung /Gehaltsabrechnung in Unternehmen zu. Ein Mitarbeiter im Personalabteilungsbereich, der noch vor Jahrzehnten Barmittel an die Arbeiter ausgegeben hat, muss heute vollautomatisierte und hochkomplexe Computersysteme bedienen, damit der Lohn oder der Gehalt an die Mitarbeiter ausgezahlt werden kann.

Die Tätigkeit „Online-Lohnbuchhaltung“ und die Aktion –Löhne berechnen- kommt heute nicht nur wegen der Vorteile aus der edv-technischen Abrechnung zum Einsatz, sondern auch wegen der gerade in den letzten Jahren stark angestiegenen Anforderungen des Gesetzgebers. Gerade diese Tatsache stellt für mittlere und kleinere Unternehmen oftmals eine Herausforderung dar. In den 50er-Jahren wurden die Arbeitsverträge in gleichartiger Ausführung auf der Basis der Bürgerlichen Gesetzbuches abgeschlossen. Heute muss jeder Arbeitsvertrag einzeln und individuell geregelt werden und jeder Lohne- und Gehaltsabrechnung wird somit auch auf einer individuellen Basis abgerechnet. Zusätzlich gibt es eine Vielzahl von Vorschriften zu Krankheits- oder Urlaubszeiten, Wochenend- und Mehrarbeiten sowie Vorschriften zu Spesen und Aufwandsentschädigungen, die eine solche Lohn- oder Gehaltsabrechnung wesentlich aufwendiger und komplizierter machen. Fordern Sie jetzt Ihr Demokonto an.

Hinzu kommen noch eine Vielzahl von Vorschriften aus dem Steuer- und Sozialrecht sowie die individuellen Daten des Mitarbeiters(Siehe Ihr unseren Ratgeber) Durch die laufenden Veränderungen der Tarifverträge durch die Tarifabschlüsse kommen weitere fortlaufende Abänderungen hinzu, die alle bei den einzelnen Abrechnungen mit berücksichtigt werden müssen.

Die technischen Veränderungen bei der Lohn- und Gehaltsabrechnung in den letzten Jahrzehnten

In den 90er Jahren gab es eine verstärkte Nachfrage nach Programmen für Lohn-/Gehaltsabrechnung, weil diese es den Benutzern erlaubte, viele Massendaten mit einem sehr geringen Personalaufwand zu beherrschen und abzuwickeln. Die technischen Möglichkeiten der heutigen Programme haben sich erheblich weiter entwickelt. So können heutzutage beim Einsatz von webbasierten Lösungen diese nahezu von jedem Ort auf der Erde aus gesteuert werden. Auch verfügen die heutigen Systeme über eine so hohe Datensicherheit, die auf dem herkömmlichen Weg nicht so sichergestellt werden kann. Wenn heute eine Firma durch einen Brand zerstört werden würde, kann man heute durch den Einsatz von Cloud-Diensten sicherstellen, dass auch in einem solchen Fall die wichtigen Personalakten wieder greifbar sind.

Zusätzlich verfügen diese Programme über eine Vielzahl von Möglichkeiten, Statistiken und Berichte auszuwerten, die es wiederum dem Unternehmen somit eine wesentlich effektivere Steuerung des Personals ermöglicht.

Die Funktionsweise
Eine gute Lohn- und Gehaltsabrechnungssoftware anders als das Social Trading ist heute in der Lage, einen automatischen Datenaustausch mit den Sozialversicherungsträgern sowie der Finanzverwaltung durchzuführen. Auch sind diese Systeme in der Lage, die Auszahlungsdaten an Finanzprogramme zu übergeben, welche eine termingerechte Auszahlung von Gehältern und Löhne ermöglichen. Zusätzlich werden wichtige Dokumente, wie beispielsweise der individuell mit dem Arbeitnehmer vereinbarte Arbeitsvertrag, in einer für den Arbeitnehmer geführten elektronischen Personalakte kategorisiert und auch archiviert. Die Dokumente sind im System abgelegt.

Weit reicht sie zurück, die Medizin des Altertums. Die für uns heute noch wichtigsten Vertreter der Medizin in der Vergangenheit waren Asklepiades von Bithynien aus dem 1. vorchristlichen Jahrhundert aus Rom, der die Wasserkuren verordnete, Marcus Terentius Varro, der auf die Mikrobiologie hinwies, Aulus Cornelius Celsus beschrieb die chirurgischen Operationen, die teilweise heute noch angewendet werden, Galenus war in der Zeit von zirka 129–216 n. Chr. einer der bekanntesten griechischen Ärzte, der einen gesamten medizinischen Überblick über das medizinische Wissen der Antike gab. Medizinische Lehren, die weit in unsere Zeit reichen, verliehen Hippokrates und Galen, mit ihnen verbindet sich die Heilkunde auch auf naturwissenschaftlicher Basis. Die Medizin im Altertum wurde in verschiedene Gruppen unterteilt, zu denen die Ägyptische Medizin, die Medizin des Judentums, die Medizin des Zweistromlandes und die Medizin des antiken römischen Reiches sowie Griechenlands gehören.

Schon im Jahre 2600 v. Chr. waren die Ägypter in der Lage, die ersten chirurgischen Messer herzustellen. Sie wurden aus Kupfer hergestellt und zu kleinen operativen Eingriffen wie Beschneidungen verwendet. Selbst feine Kupfernadeln zum Vernähen von Wunden waren den Ägyptern nicht fremd. Die Desinfizierung fand durch Honig statt. Selbst erste Zahnprothesen, die mit Goldbändern befestigt waren, wurden in der medizinischen Kunst Ägyptens hergestellt. Die anatomischen Kenntnisse der Ägypter basierten zum großen Teil auf der Pathologie der Verstorbenen, nur die Mumifizierung ließ noch wichtige Erkenntnisse offen. So konnte niemals das Herz entnommen werden, um hier weitere Einsicht über den Herz-Kreislauf zu erheben.

Im Zweistromland entstanden aus Sumer in den Jahren 2100-2000 v. Chr. therapeutische Arzneien zur inneren und äußeren Anwendung sowie Breiumschläge, was nichts mit Magie zu tun hatte. Gebrechen von Mensch und Tier wurden nach den Behandlungen zusätzlich durch Beschwörungen geheilt. Heute würden wir es Geistheilung nennen. Im Zweistromland ging man davon aus, dass Schwachheiten durch böse Geister und Dämonen entstehen würden. Überliefert wurden zahlreiche medikamentöse Therapien, die weit in die Medizin des Altertums hineinreichen. Arzneimittel aus Drogen, Mineralien und Spurenelemente, Pflaster, Dampfbäder, Salben Gurgelmittel, Räucherungen, Tampons und Zäpfchen waren den Medizinern des Zweistromlandes längst zu jener Zeit der Medizin im Altertum bekannt.

In der antiken griechischen Medizin glaubte man damals an eine allmächtige Naturmacht. Hier wurde sehr viel Wert auf die Harmonie des Körpers gelegt. Die Temperamente des Menschen wurden verschiedenen Körperteilen und -säften zugeordnet. Gesundheit konnte nur dann erreicht werden, wenn alle Körpersäfte in einem gesunden Mischungsverhältnis zueinanderstehen. Reinlichkeit war bereits im Altertum der griechischen Medizin äußerstes Gebot. Diese und andere Faktoren haben einen großen Einfluss auf den Verlauf und die Heilung von diversen Krankheiten. Asklepios wurde ein geweihter Tempel, der sog. Asklepieon eingerichtet, der als Sanatorium diente. Der Stab des Asklepios, um den sich eine Schlange windet, ist noch heute das Symbol der Medizin. Hippokrates bildete und bildet die wichtigste Figur in der Medizin des Altertums. Der Eid des Hippokrates sind eine der wesentlichen Säulen der medizinischen Ethik. Wer diesen Eid als Mediziner abgibt, sollte für ein reines Leben nach den gesundheitlichen und humanitären Bedürfnissen der Patienten, sorgen. Das Zentrum der hellenistischen Medizin von einst war Alexandria. Jahrhunderte lang beeinflusste die griechische Medizin die europäische Medizin. Auch jetzt steht sie noch im Zeichen der angewandten Medizinkenntnisse.

Im einstigen Römischen Reich mussten bei Ausbruch der Pest zirka 293 v. Chr. griechische Ärzte um Hilfe gebeten werden. Daraufhin befand sich die römische Ära fest in der Hand der griechischen Medizin im Altertum. Einer der bekanntesten griechischen Ärzte in Rom war Archagathos von Peloponnes, der als Wunderarzt bezeichnet wurde. Es gab im Römischen Reich griechische Schulen, die sich nach den Prinzipien von Hippokrates richteten. Sowohl das Kräuterwissen als auch das pharmazeutische blieb bis zur Renaissance erhalten. Sehr weit fortgeschritten war die chirurgische Einsicht der alten Römer. Mit den damaligen 200 unterschiedlichen Instrumenten waren viele Möglichkeiten gegeben, die Körper zu öffnen. Wesentlich war ebenso die Wertschätzung der Reinheit. Eine gute allgemeine Gesundheit und eine hohe Hygiene waren die hauptsächlichen Faktoren medizinischer Erfolge im römischen Reich.